Tonlabor

Stimmgerät

Jeder Ton, beim Namen genannt. Chromatisches Stimmgerät online, kostenlos und ohne Konto

Ton, Frequenz und Abweichung in Cent · nichts wird aufgenommen

Der Referenzton kommt aus derselben Rechenvorschrift wie alles auf dieser Seite – wie das geht, steht daneben.

– bereit

−50 bis +50 Cent

Das Mikrofon wird erst nach dem Klick gefragt. Der Ton wird im Browser ausgewertet und verlässt die Seite nicht – nichts wird aufgenommen, gespeichert oder gesendet.

Bass stimmen

E A D G

ab 41 Hertz, wo die Oktavfalle lauert

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Eine flache Bogenskala mit gleichmäßigen Teilstrichen, der mittlere höher als die übrigen, darunter ein gerader Zeiger, der knapp rechts der Mitte steht.
Knapp daneben ist auch daneben: Die Mitte ist der Zielton, alles links und rechts davon sind Cent.

Was ein Stimmgerät online kostenlos leisten kann

Ein chromatisches Stimmgerät kennt keine Saiten. Ein Stimmgerät online hat dabei denselben Aufbau wie ein Gerät zum Anklemmen, nur ohne Gerät: Es hört einen Ton, rechnet seine Frequenz aus, sucht den nächstliegenden der zwölf Halbtöne und sagt dir, wie weit du davon entfernt bist. Damit lässt sich alles stimmen, was einen klaren Ton hergibt – auch das Instrument, für das es hier keine eigene Seite gibt.

Das Ganze ist kostenlos und verlangt kein Konto. Die Abweichung steht in Cent. Ein Halbton hat 100 Cent, eine Oktave 1200. Geübte Ohren hören im mittleren Bereich ab etwa fünf Cent einen Unterschied, im Zusammenklang zweier Töne deutlich früher – deshalb merkt man eine leichte Verstimmung oft erst, wenn zwei Instrumente zusammenspielen. Bis drei Cent gilt hier als gestimmt: Darunter hat die Umgebung mehr Einfluss als die Mechanik.

Dass ein Stimmgerät online kostenlos zu haben ist, ändert an der Rechnung nichts – es ist dieselbe Mathematik, nur ohne Kaufpreis. Bezug ist der Kammerton a′ mit 440 Hertz. Das ist eine Übereinkunft und kein Naturgesetz: Orchester stimmen teils auf 442 oder 443, die historische Aufführungspraxis arbeitet mit 415. Wer einen anderen Bezug braucht, stellt ihn am Tongenerator frei ein und stimmt nach Gehör dagegen.

Wie ein chromatisches Gerät misst, und warum das hier anders ist

Ein chromatisches Stimmgerät steht dabei vor einer Aufgabe, die schwerer ist als sie aussieht. Der naheliegende Weg wäre, das Signal in ein Frequenzspektrum zu zerlegen und den stärksten Ausschlag zu nehmen. Das scheitert zweimal. Erstens ist die Auflösung unten zu grob: Bei üblichen Fenstergrößen liegen die Stützstellen rund zehn Hertz auseinander, und zwischen 82 und 83 Hertz liegen zwanzig Cent, die man hört. Zweitens ist der stärkste Ausschlag bei einer angeschlagenen Saite häufig gar nicht der Grundton, sondern sein erster Oberton – das Gerät zeigt dann eine Oktave zu hoch an.

Deshalb wird hier die Länge der Schwingungsperiode gesucht statt einer Frequenz, und zwar die erste passende Periode und nicht die deutlichste. Ein Ausgleich zwischen den Messpunkten holt dazu noch die Stellen hinter dem Komma. Gegen synthetische Testtöne von 41 bis 1046 Hertz gemessen bleibt die Abweichung unter einem hundertstel Halbton.

Ein Stimmgerät online kann an dieser Stelle nicht besser sein als die Umgebung, in der es läuft. Die Grenze liegt nicht in der Rechnung, sondern im Raum. Ein laufender Lüfter, ein Gespräch nebenan oder ein zweites klingendes Instrument kosten mehr Genauigkeit, als jede Formel zurückholt. Wenn die Anzeige zappelt, hilft Stille zuverlässiger als ein anderes Stimmgerät.

Was mit dem Mikrofon passiert – und das Stimmgerät ohne Mikrofon

Wer lieber ein Stimmgerät ohne Mikrofon benutzt, überspringt diesen Abschnitt und nimmt die Referenztöne. Das Mikrofon wird erst nach einem Klick angefragt, nie beim Aufrufen der Seite. Danach wird der Ton im Browser ausgewertet und verlässt die Seite nicht: Es gibt keine Aufnahme, keine Speicherung und keine Übertragung an irgendeinen Server. Wechselst du den Tab, schaltet sich das Mikrofon ab.

Drei Signalbearbeitungen, die Browser normalerweise automatisch zuschalten, sind hier ausdrücklich abgeschaltet: Echounterdrückung, Rauschunterdrückung und die automatische Aussteuerung. Alle drei sind für Sprache gebaut. Sie formen einen gehaltenen Ton um und regeln die Lautstärke nach, während eine Saite ausklingt – beim Stimmen kostet das Genauigkeit statt sie zu bringen.

Ein Stimmgerät ohne Mikrofon ist deshalb kein Widerspruch, sondern der Normalfall dieser Seite, sobald der Zugriff fehlt: Sie bleibt benutzbar, Auf den Instrumentenseiten stehen die Zielfrequenzen als Tabelle, und jede Saite lässt sich als Referenzton abspielen. Das braucht keine Berechtigung und funktioniert auch dann, wenn der Zugriff abgelehnt wurde.

Häufige Fragen

Was heißt chromatisch?

Dass das Gerät keine Saiten kennt, sondern jeden der zwölf Halbtöne erkennt und den nächstliegenden anzeigt. Damit lässt sich alles stimmen, was einen klaren Ton von sich gibt – auch Instrumente, für die es hier keine eigene Seite gibt.

Was sind Cent?

Die Feinteilung zwischen zwei Halbtönen: Ein Halbton hat 100 Cent, eine Oktave 1200. Geübte Ohren hören im mittleren Bereich etwa ab fünf Cent einen Unterschied, im Zusammenklang zweier Töne deutlich früher. Bis drei Cent gilt hier als gestimmt, weil darunter die Umgebung mehr Einfluss hat als die Mechanik.

Wird etwas aufgenommen?

Nein. Der Ton wird im Browser ausgewertet und verlässt die Seite nicht; es gibt keine Aufnahme, keine Speicherung und keine Übertragung. Das Mikrofon wird erst nach einem Klick angefragt und schaltet sich ab, sobald du den Tab verlässt.

Warum braucht es HTTPS?

Weil Browser den Zugriff auf Mikrofone nur in einem sicheren Kontext freigeben. Über eine unverschlüsselte Verbindung erscheint die Abfrage gar nicht erst – das ist eine Regel des Browsers, keine Entscheidung dieser Seite.

Welcher Kammerton wird verwendet?

a′ = 440 Hertz, der heute übliche Bezug. Orchester stimmen teils auf 442 oder 443, historische Aufführungspraxis auf 415. Wer einen anderen Bezug braucht, kann die Zielfrequenz am Tongenerator frei einstellen und nach Gehör dagegen stimmen.

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