Ratgeber · Suchmaschinen
Bilder ranken lassen: was dafür nötig ist
Wie Bilder in der Bildersuche gefunden werden – Dateiname, Alternativtext, Umfeld, Format und Größe – und welcher Aufwand sich davon lohnt.
Erschienen · Überarbeitet
Die Bildersuche wird als Quelle für Besucher unterschätzt. Für manche Themen – Anleitungen, Produkte, alles Visuelle – kommt ein erheblicher Teil des Verkehrs darüber. Damit Bilder ranken, braucht es allerdings mehr als das Hochladen.
Der Dateiname
Der Dateiname ist das erste Signal und das am leichtesten zu ändernde. IMG_4821.jpg sagt nichts; rennrad-rahmenhoehe-messen.jpg sagt, worum es geht.
Dabei gelten die üblichen Regeln: Kleinbuchstaben, Bindestriche statt Leerzeichen, keine Umlaute. Der Name sollte beschreiben, nicht Begriffe aneinanderreihen.
Der Alternativtext
Der Alternativtext ist das stärkste Signal. Er beschreibt, was zu sehen ist, in einem knappen Satz. Entscheidend ist, dass er beschreibt und nicht bewirbt – eine Aufzählung von Suchbegriffen wird als solche erkannt und hilft nicht.
Dekorative Bilder ohne Informationsgehalt bekommen einen leeren Alternativtext. Das ist kein Versäumnis, sondern die korrekte Angabe: Vorlesesoftware überspringt sie dann, statt eine inhaltsleere Beschreibung vorzulesen.
Das Umfeld zählt mit
Ein Bild wird nicht isoliert bewertet, sondern im Zusammenhang der Seite. Überschrift, umgebender Text und Bildunterschrift tragen dazu bei, wofür ein Bild als passend gilt.
Daraus folgt eine praktische Regel: Ein Bild steht in der Nähe des Abschnitts, zu dem es gehört, nicht gesammelt am Anfang oder Ende. Dass Bilder ranken, hängt messbar davon ab, ob der Text drumherum dasselbe behandelt.
Format und Größe
Moderne Formate liefern bei gleicher Qualität deutlich kleinere Dateien als die älteren. Da die Ladezeit in die Bewertung einfließt und auf mobilen Verbindungen über den Abbruch entscheidet, ist das keine Nebensache.
Ebenso wichtig: Die Abmessungen im Quelltext angeben. Fehlen sie, springt das Layout während des Ladens, was sich auf die gemessene Stabilität der Seite auswirkt.
Eigene Bilder schlagen gekaufte
Bilder aus Bilddatenbanken stehen auf hunderten Seiten. Ein identisches Bild hat es schwer, ausgerechnet auf der eigenen Seite als maßgeblich zu gelten.
Eigene Aufnahmen – auch einfache – haben diesen Nachteil nicht. Dasselbe gilt für selbst erstellte Schaubilder, die zusätzlich den Vorteil haben, dass andere Seiten sie übernehmen und dabei auf die Quelle verweisen.
Was sich davon lohnt
Dateiname und Alternativtext kosten je Bild zwanzig Sekunden und sollten immer gemacht werden. Verkleinern und Format kosten eine Minute und sollten ebenfalls immer gemacht werden.
Eigene Schaubilder kosten je nach Aufwand Stunden. Sie lohnen sich für die wenigen Seiten, die wirklich tragen sollen – nicht für jeden Beitrag.
Häufige Fragen
Welcher der Punkte wirkt am stärksten?
Was trägt man bei rein dekorativen Bildern ein?
Lohnt sich der Aufwand für jedes Bild?
Warum schlagen eigene Bilder gekaufte?
Spielt die Position eines Bildes auf der Seite eine Rolle?
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