Tonlabor

Benachrichtigungston kostenlos anhören – kurze Benachrichtigungstöne für Nachrichten und Hinweise

Benachrichtigungston kostenlos anhören und herunterladen: sechs kurze, klar unterscheidbare Benachrichtigungstöne für Nachrichten, Erinnerungen und Systemmeldungen. Jeder Ton ist so geschnitten, dass er auch bei leiser Lautstärke auffällt, ohne zu erschrecken.

Bank Benachrichtigungstöne 6 Pads bereit
Zwei kurze Hüllkurven auf einer Grundlinie: links eine schmale Spitze mit schnellem Abfall, weiter rechts eine rundere, breitere Form, dazwischen eine weite Lücke.
Harter Einsatz oder weicher: Daran hört man den Unterschied zwischen einem Hinweis und einer Erinnerung – nicht an der Tonhöhe.

Ein guter Hinweiston löst eine Handlung aus, ohne zu erschrecken. Er muss bei leiser Lautstärke auffallen, sich von den übrigen Tönen eines Geräts unterscheiden und auch beim zwanzigsten Mal am Tag erträglich bleiben.

Warum ein kurzer Benachrichtigungston besser funktioniert

Alle Hinweistöne hier liegen zwischen einer halben und knapp zwei Sekunden. Das ist kein Zufall: Ein Signal, das länger dauert als die Aufmerksamkeit braucht, um sich zu richten, wird als Störung erlebt. Die Information steckt im Anfang des Tons, der Rest ist Ausklang.

Zweitens trägt die Richtung der Tonfolge Bedeutung. Steigende Töne werden als offen und auffordernd gehört – etwas liegt an. Fallende Töne wirken abschließend und eignen sich eher für Abbruch oder Rücknahme. Die Hinweistöne auf dieser Seite steigen deshalb alle oder bleiben auf einer Stufe.

Die sechs Benachrichtigungstöne im Vergleich

„Hinweis kurz“ ist der Standardfall: zwei schnelle Töne aufwärts, knapp eine halbe Sekunde. „Hinweis sanft“ besteht aus einem einzelnen, weich ausklingenden Ton und eignet sich für Umgebungen, in denen ein scharfes Signal stören würde. „Hinweis doppelt“ wiederholt denselben Impuls nach 180 Millisekunden und lässt sich dadurch sicher von einem einzelnen Hinweis unterscheiden.

„Nachricht Glocke“ nutzt leicht verstimmte Teiltöne und klingt dadurch metallisch mit langem Nachhall. „Erinnerung“ steigt über drei Stufen und signalisiert eine offene Aufgabe. „Hinweis tief“ liegt deutlich tiefer als die übrigen und trägt auch über kleine Lautsprecher, etwa in einer Werkstatt oder Küche.

Mehrere Töne kostenlos nebeneinander einsetzen

Einen Benachrichtigungston kostenlos einzusetzen ist in eigenen Anwendungen unproblematisch, weil alle Benachrichtigungstöne dieser Seite unter CC0 stehen. Kurze Benachrichtigungstöne eignen sich dabei besser als lange: Die Information steckt im Anfang, der Rest ist Ausklang.

Ein Benachrichtigungston sollte sich von den übrigen Tönen eines Geräts unterscheiden lassen. Kurze Benachrichtigungstöne haben dabei den Vorteil, dass sie auch bei schneller Folge nicht ineinanderlaufen.

Wer in einer Anwendung mehrere Ereignisse unterscheidbar machen will, sollte Töne nicht nach Geschmack mischen, sondern nach Merkmal. Zwei Töne, die sich nur in der Tonhöhe unterscheiden, verwechselt man im Alltag; zwei Töne, bei denen einer einzeln und einer doppelt kommt, nicht.

Als Faustregel reichen drei unterscheidbare Hinweise aus: etwas ist eingetroffen, etwas ist fällig, etwas ist schiefgegangen. Alles darüber hinaus merkt sich kaum jemand.

Lautstärke und Gerät mitdenken

Ein Hinweiston wird fast nie über gute Lautsprecher gehört, sondern über einen Telefonlautsprecher, eine Uhr oder einen Laptop. Alle drei geben unterhalb von etwa 300 Hertz kaum etwas wieder. Ein tief angelegter Ton, der am Schreibtisch überzeugend klingt, verschwindet dort fast vollständig.

Deshalb liegen die meisten Töne dieser Gruppe im mittleren bis oberen Bereich. Die Ausnahme ist der tiefe Hinweis, der bewusst dort angesiedelt ist, wo laute Umgebungen wie Werkstätten oder Küchen weniger Störgeräusche haben.

Beim Einbinden in eigene Anwendungen lohnt es sich, die Lautstärke deutlich niedriger anzusetzen als beim Entwurf. Ein Ton, der beim Testen angenehm wirkt, ist im Alltag meist zu laut, weil er dort unerwartet kommt.

Die Klänge dieser Gruppe im Einzelnen

Übersicht der Klänge in der Gruppe Benachrichtigungstöne
KlangLängeAufbau
Hinweis kurz 0,5 s zwei Sinustöne, Terz aufwärts
Hinweis sanft 1,1 s Sinus-Grundton mit zwei leisen Obertönen, langer Ausklang
Hinweis doppelt 0,8 s zwei identische Impulse im Abstand von 180 ms
Nachricht Glocke 1,6 s additive Synthese mit leicht verstimmten Teiltönen
Erinnerung 1,2 s drei steigende Dreieckstöne
Hinweis tief 0,7 s Sinus in tiefer Lage mit kurzem Anstieg

Was die Messwerte über diese Gruppe sagen

Spektraler Schwerpunkt der 6 Klänge der Gruppe Benachrichtigungstöne, von 252 bis 1.787 Hertz.
Jeder Punkt ist ein Klang dieser Gruppe, aufgetragen auf einer logarithmischen Frequenzachse. Links dunkel, rechts hell.

Die 6 Klänge dieser Gruppe umfassen zusammen 254 Kilobyte und reichen in der Länge von 0,5 bis 1,6 Sekunden. Der spektrale Schwerpunkt – das Maß dafür, wo die Energie eines Klangs im Mittel liegt – spannt sich von 252 bis 1.787 Hertz.

Am dunkelsten klingt Hinweis tief mit 252 Hertz, am hellsten Erinnerung mit 1.787 Hertz. Bei Hinweistönen trägt die Lage die Dringlichkeit: Je heller der Ton, desto schwerer lässt er sich überhören.

Gemessen, nicht gerechnet: wie diese Werte entstehen.

Häufige Fragen

Wie viele unterschiedliche Hinweistöne verträgt eine Anwendung?

Drei. Etwas ist eingetroffen, etwas ist fällig, etwas ist schiefgegangen. Alles darüber hinaus merkt sich im Alltag kaum jemand, und Töne, die nicht zugeordnet werden können, werden als Störung erlebt statt als Information.

Sollten sich Töne in der Tonhöhe oder im Muster unterscheiden?

Im Muster. Zwei Töne, die sich nur in der Tonhöhe unterscheiden, werden im Alltag regelmäßig verwechselt; zwei Töne, von denen einer einzeln und einer doppelt kommt, nicht. Die Richtung der Tonfolge trägt zusätzlich Bedeutung: steigend wirkt auffordernd, fallend abschließend.

Welcher Ton eignet sich für laute Umgebungen?

Der tiefe Hinweis. Er liegt bewusst unterhalb der übrigen Töne dieser Gruppe und trägt dort, wo Werkstatt- oder Küchengeräusche den mittleren Bereich füllen. Über kleine Telefonlautsprecher verliert er allerdings an Kraft, weil die unterhalb von etwa 300 Hertz kaum etwas wiedergeben.

Steigend oder fallend – was bedeutet was?

Steigende Tonfolgen werden als offen und auffordernd gehört: Etwas liegt an. Fallende wirken abschließend und passen eher zu Abbruch oder Rücknahme. Deshalb steigen die Töne dieser Gruppe alle oder bleiben auf einer Stufe.

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Rechte

Jeder Klang dieser Gruppe wird von dieser Seite selbst erzeugt und steht unter CC0: ohne Nennung, ohne Rückfrage, privat wie gewerblich.

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