Interface-Töne für Klicks, Bestätigungen und Fehler
Sehr kurze Töne für Oberflächen: Klick, Bestätigung, Abbruch, Fehler. Alle unter einer halben Sekunde und absichtlich zurückhaltend.
Kein Sound passt zu dieser Suche.
Tasten spielen die Pads · ★ merkt einen Klang in diesem Browser
Töne in einer Oberfläche haben eine undankbare Aufgabe: Sie sollen bestätigen, dass etwas passiert ist, und dabei möglichst wenig auffallen. Wer sie zu auffällig gestaltet, schaltet sie dem Nutzer selbst ab.
Fünf Töne, alle unter einer halben Sekunde
„Klick“ ist ein hochpassgefilterter Einzelimpuls von 60 Millisekunden – trocken, ohne Tonhöhe, für Schalter und Tasten. „Tastendruck“ mischt dem Impuls einen leisen Ton bei und klingt dadurch weicher; so arbeiten die meisten Bildschirmtastaturen.
„Bestätigung“ und „Abbruch“ sind das Paar: zwei steigende Töne gegen zwei fallende. Diese Richtung ist der eigentliche Träger der Bedeutung, nicht die Tonhöhe selbst. „Fehler“ liegt deutlich tiefer und wiederholt denselben Ton, was im Alltag zuverlässig als Ablehnung gelesen wird.
Wann ein Ton hilft und wann er stört
Ein Ton ist sinnvoll, wenn die Rückmeldung sonst nicht sichtbar ist – bei einem Vorgang im Hintergrund, bei einem Gerät ohne Bildschirm, bei einer Eingabe, bei der der Blick woanders liegt. Dort trägt er echte Information.
Überflüssig wird er, sobald das Auge dasselbe ohnehin sieht. Ein Knopf, der sich sichtbar drückt, braucht keinen Klang dazu. Als Prüfung genügt die Frage, ob der Ton etwas mitteilt, das der Bildschirm nicht schon zeigt.
Lautstärke und Abschaltbarkeit
Oberflächentöne gehören deutlich leiser abgemischt als Hinweistöne – sie begleiten eine Handlung, die der Nutzer selbst ausgelöst hat, und müssen daher nicht um Aufmerksamkeit werben. Die Dateien hier sind entsprechend zurückhaltend geschnitten.
Unabhängig davon sollte sich jeder Oberflächenton abschalten lassen, und zwar getrennt von Hinweistönen. Wer in einer stillen Umgebung arbeitet, will Klicks loswerden, ohne auch die Meldung über eine eingegangene Nachricht zu verlieren.
Wie viele Töne eine Oberfläche verträgt
Oberflächentöne sind der Bereich, in dem am schnellsten zu viel gemacht wird. Ein Ton pro Interaktion klingt im Entwurf aufmerksam und wird im Alltag zur Dauerbeschallung – mit dem Ergebnis, dass Nutzer den Ton insgesamt abschalten und damit auch die Hinweise verlieren, die sie gebraucht hätten.
Die brauchbare Faustregel lautet: Ein Ton nur dort, wo die Rückmeldung sonst nicht sichtbar ist. Ein Knopf, der sich sichtbar drückt, braucht keinen Klang dazu. Ein Vorgang, der im Hintergrund abgeschlossen wird, schon.
Aus demselben Grund gehören Oberflächentöne deutlich leiser abgemischt als Hinweistöne. Sie begleiten eine Handlung, die der Nutzer selbst ausgelöst hat, und müssen nicht um Aufmerksamkeit werben.
Die Klänge dieser Gruppe im Einzelnen
| Klang | Länge | Aufbau |
|---|---|---|
| Klick | 0,06 s | gefilterter Einzelimpuls |
| Bestätigung | 0,4 s | zwei Sinustöne, Quarte aufwärts |
| Abbruch | 0,4 s | zwei Sinustöne, Sekunde abwärts |
| Fehler | 0,5 s | tiefer Rechteckton, zweimal wiederholt |
| Tastendruck | 0,08 s | gefilterter Impuls mit kurzem Ton |
Was die Messwerte über diese Gruppe sagen
Die 5 Klänge dieser Gruppe umfassen zusammen 62 Kilobyte und reichen in der Länge von 0,06 bis 0,5 Sekunden. Der spektrale Schwerpunkt – das Maß dafür, wo die Energie eines Klangs im Mittel liegt – spannt sich von 724 bis 5.992 Hertz.
Am dunkelsten klingt Bestätigung mit 724 Hertz, am hellsten Klick mit 5.992 Hertz. Bei Tönen in einer Oberfläche entscheidet die Lage darüber, ob ein Klick über kleine Lautsprecher überhaupt ankommt.
Gemessen, nicht gerechnet: wie diese Werte entstehen.
Häufige Fragen
Sollten sich Oberflächentöne getrennt abschalten lassen?
Warum sind alle Töne dieser Gruppe so kurz?
Rechte
Jeder Klang dieser Gruppe wird von dieser Seite selbst erzeugt und steht unter CC0: ohne Nennung, ohne Rückfrage, privat wie gewerblich.