Google Autor Integration – wie geht das?

Schon längere Zeit gibt ein Autoren-Markup (eine Autoren-Kennzeichnung) bei Google, die man nutzen kann, um eine Webseiten-Verlinkung auf Googles Suchergebnissen persönlicher aussehen zu lassen. Es kann davon ausgegangen werden, dass solche Verlinkungen mit angezeigtem Autoren-Bild eine bessere Akzeptanz finden und daher häufiger angeklickt werden. Eine gute Positionierung bei Google ist entscheidend für den Erfolg einer Webseite. Gelingt eine Positionierung weit vorne, dann ist der umgebende Inhalte (Texte oder Bild) relevant, um die Besucher von Google zum Klicken zu bewegen.

Vorteile der Google-Autor-Integration

Google Autor IntegrationDie Autoren-Kennzeichnung verknüpft den Autor einer Webseite über seinen Google-Plus-Account mit der Anzeige der Webseiten-Verlinkung auf einer Suchmaschinen-Ergebnisseite. Allerdings geschieht dies nicht in jedem Fall, aber häufig. Google sollte also wissen, wer Autor einer Webseite ist, insbesondere dann, wenn die Webseite eine umfangreiche inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema darstellt. Für Blogs und persönlich geschriebene Webseiten ist die Autoren-Kennzeichnung unerlässlich, um mehr Erfolg für die Webseite anbahnen zu können. Häufig werden solche Webseiten über WordPress als Content-Management-System ausgeliefert; benötigt wird also eine Möglichkeit, innerhalb von WordPress die Autoren-Urheberschaft zu verdeutlichen.

Vorarbeiten zur Google-Autor-Integration

google authorshipDoch zuerst wird ein Google-Plus-Account für den Autor benötigt. Dies ist einfach umsetzbar, wenn der Autor über ein Google-Konto verfügt. Notfalls kann dieses aber schnell und kostenlos angelegt werden, später wird das Konto noch gegenüber Google verifiziert. Inzwischen ist die Google-Plus-Profilseite mit einigen wenigen relevanten Infos zu versehen. Wichtig ist insbesondere das Foto auf dieser Seite. Denn dieses wird später in verkleinerter Form neben dem Link zum Autorenbeitrag auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite angezeigt. Im Idealfall sieht das Foto wie ein gut gemachtes Passbild aus; man nimmt sich aber nicht als Vorbild die neuen biometrischen Passbilder, weil diese allzu schematisch wirken. Auf dem Autoren-Bild darf der Autor ruhig lächeln oder auf andere Art seine Persönlichkeit ausdrücken.

Die richtigen Verlinkungen für die die Google-Autor-Integration

Damit die Verbindung von WordPress zum Autor funktioniert, ist auf der WordPress-Website in den Profil-Angaben die Verlinkung zum Google-Plus-Konto zu hinterlegen. Der Link ist nach folgendem Schema aufgebaut:
 
<a href=https://plus.google.com/Indentifikationsnummer rel=”author”>Autorenname</a>
 

Die Identifikationsnummer kann auf der entsprechenden Google-Plus-Webseite abgerufen werden. Der Autorenname sollte natürlich mit dem Namen übereinstimmen, der auf der später zu verlinkenden Webseite im Klartext verwendet wird. Man beachte auch den Codebestandteil rel=”author”; fehlt dieser, dann wird die gewünschte Autoren-Kennzeichnung nicht wirksam. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Autoren-Link in WordPress einzubauen. Gibt es nur einen Autor für die gesamten WordPress-Artikel, dann kann man den Autoren-Link im Theme des Webauftritts hinterlegen. Beliebt ist aber auch die Möglichkeit bei WordPress, die Sidebar zu nutzen. Hat man den Einbau umgesetzt, dann sollte man anschließend noch hingehen und auch auf der Google-Plus-Profilseite einen Link auf die Webpräsenzen unterbringen, für die man als Autor tätig ist.

Wie lang sollte ein Blogartikel sein

Das Herz Ihres Blogs sind Ihre Artikel. Eine der meist gestellten Fragen vieler Blogger lautet dazu: wie lang sollten meine Blogartikel sein? Die Antwort darauf ist relativ einfach – mit einer Ausnahme.

Die normale Länge eines Blogartikels

blog artikelWie jeder andere gute Text sollte auch ein Blogartikel genau eine Frage beantworten. Aus dieser Frage ergibt sich dann nicht nur die Struktur, sondern auch die Länge des Artikels. Die Länge eines Artikels hängt also von der Frage ab, die er beantworten soll. Ist die Frage vollständig beantwortet, ist der Artikel zu Ende. Deswegen sollten Sie einige Zeit darauf verwenden, vor dem Schreiben des Artikels die richtige Fragestellung zu formulieren!

Eine gute Fragestellung für einen Artikel

Ein Artikel ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet (mehr über die richtige Kategorie-Struktur für Ihren Blog finden Sie hier.) [Link to Text: „Wie viele Kategorien im Blog?“]. Daher beantwortet der Artikel eine Unterfrage aus der Kategorie. Diese Unterfrage ist damit schon sehr spezifisch, sie sollte aber so gewählt werden, dass sie in einer Textlänge beantwortet werden kann, welche den Lesegewohnheiten im Internet entspricht.

Wie genau sehen diese Lesegewohnheiten aus? Ihre Blogbesucher werden einen Großteil der von Ihnen veröffentlichten Texte nur überfliegen oder „scannen“. Wenn sie dann nicht in wenigen Sekunden überzeugt sind, dass der Text interessante Informationen enthält, werden sie die Seite verlassen.

Um diesen Gewohnheiten Rechnung zu tragen, sollten Ihre Blogartikel ungefähr 300 – 800 Wörter enthalten. Wird ihr Artikel wesentlich kürzer, haben Sie wahrscheinlich eine falsche Fragestellung.

SEO für Blogartikel: Wie lang sollen Blogartikel sein, um gut bei Google zu ranken?

Damit ein Artikel von Google thematisch richtig erkannt werden kann, sollte er zumindest 200 Wörter lang sein, gerne aber auch wesentlich länger. Nur dann kann Google den Inhalt anhand der Verteilung von Keywords überhaupt richtig bewerten (und auch für die Leser sind kürzere Artikel in den allermeisten Fällen nicht sinnvoll). Allerdings ist es für Suchmaschinen auch wichtig, dass das Thema des Blogartikels eindeutig und klar ist, denn nur so kann der Artikel in den Suchergebnissen auftauchen.

Die große Ausnahme: episch lange Blogartikel

blogsLeser im Internet sind also faul und wollen meist kurze Artikel lesen. Deshalb verwundert zunächst folgende Aussage: die durchschnittliche Länge von Nummer-1-Rankings bei Google beträgt über 2450 Wörter! Solche überlangen Texte haben wohl auch einen Ranking-Vorteil Quelle. Außerdem werden sehr lange Artikel von 3000 bis 10.000 Wörtern auch öfter in sozialen Netzwerken geteilt.

Sollten Ihre Artikel deswegen alle so lang sein wie ein ganzes Fachbuch? Nein, sicher nicht. Dies würde viele Leser abschrecken und ist auch thematisch meistens Unsinn. Allerdings kann es für Ihren Blog sehr hilfreich sein, ab und zu einen solch langen Post zu erstellen. Um diese äußerst langen Beiträge lassen sich dann Ihre anderen „normalen“ Posts aufbauen.

Fazit: Blogartikel brauchen die richtige Länge

Um den Lesegewohnheiten online Rechnung zu tragen, sollten Blogartikel ungefähr 300 bis 800 Wörter umfassen. Wichtig ist hierbei, dass die Artikel ansprechend formatiert sind und der Leser immer einen roten Faden vorfindet. Eine Ausnahme bilden die sehr langen Artikel, die Sie ab und zu veröffentlichen sollten.

Wie viele Kategorien braucht ein Blog

Gerade zu Beginn ist die genaue Ausgestaltung der Kategorien für viele Blogger eher unwichtig. Sobald der Blog aber auf eine gewisse Größe gewachsen ist, wird es ohne eine vernünftige Kategoriestruktur schnell sehr unübersichtlich. Damit stellt sich die entscheidende Frage: wie viele Kategorien braucht ein Blog?

Eigentlich ist die Frage nach der Anzahl der Kategorien, die Ihr Blog benötigt, ganz einfach: so viele Kategorien wie nötig und so wenige wie möglich. Das Ganze lässt sich aber auch noch im Detail begründen.

Welchen Sinn haben Kategorien überhaupt in einem Blog?

blog kategorieKategorien sind dazu da, um den Inhalt eines Blogs zu sortieren. Die meisten ernsthaften Blogs konzentrieren sich auf ein bestimmtes Thema. Die Kategorien stellen dann Unterthemen dar. Damit leiten sich die Kategorien logisch aus dem Thema des Blogs ab.

Eine Kategorie sollte sich mit einem bestimmten Problem Ihrer Zielgruppe beschäftigen. Das hat sowohl für Sie als auch für Ihre Leser Vorteile. Ihre Leser können so leichter auf Ihrer Seite navigieren und finden schnell weitere Texte, die sie interessieren. Für Sie bedeutet dies, dass Ihre Besucher länger auf Ihrer Seite bleiben.

Erst die Kategorien – dann die Artikel

Sie sollten unbedingt den Fehler vermeiden, sich erst nach dem Schreiben eines Artikels Gedanken über eine passende Kategorie zu machen. Möglicherweise stellen Sie dann fest, dass noch keine passende Kategorie existiert und erstellen eine neue. Nach einer gewissen Zeit haben Sie dann eine unübersichtliche Ansammlung von Kategorien angehäuft, von denen jede nur wenige Artikel enthält.

Deswegen: machen Sie sich zunächst Gedanken darüber, wie Sie das Thema Ihres Blogs in sinnvolle Unterthemen aufteilen können. Erstellen Sie dann eine Liste der nächsten fünfzig Blogartikel die Sie schreiben möchten und sortieren Sie diese in Ihre einzelnen Kategorien ein. Überprüfen Sie anschließend, ob die Artikel in den Kategorien zusammenpassen und ob Sie die einzelnen Unterthemen richtig gewählt haben. Achten sie außerdem darauf, dass in jeder Kategorie mindestens zehn Artikel vorhanden sind. Außerdem sollte jede Kategorie einen kurzen Namen bekommen können, welcher den Inhalt der Kategorie gut zusammenfasst. Ändern Sie Ihre Struktur, wenn nötig.

Wenn sie die fünfzig Artikel, die Sie als nächstes schreiben wollen, sinnvoll in Ihre Struktur einfügen können, haben Sie die richtigen Kategorien gewählt.

Welche Probleme gibt es bei zu vielen Kategorien?

blogBei zu vielen Kategorien wird ein Blog schnell unübersichtlich. Ihre Besucher wissen nicht genau, welche Kategorie sich mit Ihren drängendsten Fragen beschäftigt. Außerdem führt eine zu große Auswahl (in diesem Fall also zu viele Kategorien) dazu, dass keine Option gewählt wird (dieses Phänomen kennen Sie vielleicht aus dem Supermarkt wenn es zwanzig Sorten Pfirsichjoghurt gibt und Sie im Zweifel keinen davon kaufen).Verwirrte Besucher sind verärgerte Besucher und dies sollten Sie unbedingt vermeiden.

Außerdem müssen Kategorien auch mit einer bestimmten Menge an Artikeln befüllt werden können. Dieses Ziel ist umso schwieriger zu erreichen, je mehr Kategorien Sie in Ihrem Blog haben. Viele Leser navigieren gerne über die Kategorieseiten, daher sollten sie hier auch viel interessanten Inhalt vorfinden können.

Und welche Probleme gibt es bei zu wenigen Kategorien?

Bei zu wenigen Kategorien findet ein Leser seine gewünschten Informationen wieder nur über Umwege. Der Sinn von Kategorien entfällt, wenn diese zu allgemein gehalten sind. Ein Beispiel hierfür wären Kategorien mit Namen wie „Allgemeines“ oder „Tipps“ – denn im Zweifel lassen sich wahrscheinlich alle Beiträge Ihres Blogs in diese Kategorien einsortieren.

Wie viele Kategorien sollen es nun sein?

Für einen Blog der Wissen vermitteln möchte (in diese Kategorie fällt auch diese Seite) sollten zehn Kategorien in den meisten Fällten völlig ausreichen, gerne können es auch weniger sein. Dann können auch neue Leser schnell einen Überblick über den Inhalt Ihres Blogs bekommen.

Ein Beispiel für eine gute Auswahl an Kategorien: diese Seite

Diese Seite verfügt über das Hauptthema Internetmarketing als „Überkategorie“. Das Thema wird dann in mehrere Unterkategorien aufgeteilt, zum Beispiel Content Marketing oder Social Media Marketing. Sie als Leser wissen also sofort, was Sie in den einzelnen Kategorien erwartet, trotzdem bleibt die Gesamtstruktur der Seite übersichtlich.

Fazit – Die richtige Kategoriestruktur ist kein Hexenwerk

Am einfachsten kommen Sie an eine gute Kategoriestruktur, wenn Sie bereits zu Beginn eines neuen Blogs die einzelnen Kategorien definiert haben. Wenn Ihre Seite bereits mit Inhalt gefüllt ist, kann das Ganze etwas länger dauern. Dieser Aufwand lohnt sich aber – für Sie und auch für Ihre Leser.

Fachartikel richtig strukturieren

Ein guter Fachartikel stellt einen beachtlichen Mehrwert für Ihre Seite und für Ihr Renommee dar. Damit er wirklich professionell wird und Ihre Leser begeistert, sollte er allerdings gut und passend strukturiert sein. Geben Sie Ihren Fachtexten den letzten Schliff.

Die Stoffsammlung sortieren

Meistens recherchiert man für einen Fachartikel und sammelt eine Fülle an einzelnen Informationen, die relevant sein könnten. Mit einigen Kriterien können Sie die Informationen heraus filtern, die wirklich in Ihren Artikel gehören.

• Schwerpunkt des Textes

Sortieren Sie alle Informationen aus, die nicht zum Schwerpunkt des Textes gehören. Selbst wenn sie noch so interessant sein sollten, sie verwässern den Text nur und führen zu Verwirrung beim Leser. Archivieren Sie sie lieber für einen weiteren Text.

• Detaillierungsgrad der Information

Legen Sie fest, welchen Detaillierungsgrad Ihr Text haben soll. Alle Informationen, die zum Beispiel für einen Übersichtsartikel zu detailliert sind, gehören nicht hinein. Achten Sie dabei darauf, dass Sie verschiedene Unterthemen gleich detailliert darstellen, damit der Fachartikel ausgewogen bleibt.

• Informationsgehalt und Neuigkeitswert

Lassen Sie alle Informationen weg, die Sie als allgemein bekannt voraussetzen können. Bemühen Sie sich darum, Informationen aufzunehmen, die für den Leser neu sind – das erzeugt Lust aufs Weiterlesen.

Die Struktur erarbeiten

• Beginnen Sie Ihren Text mit einer Einleitung, die den Leser darüber informiert, was er von Ihrem Artikel erwarten kann und wie er ihm nutzen kann. Diese Einleitung sollten Sie interessant gestalten, sonst wird der Leser vielleicht gar nicht zum eigentlichen Artikel weiter gehen.

• Im Hauptteil sollten Sie Ihr Thema in mehrere sinnvolle Unterpunkte gliedern. Wenn Sie verschiedene Ebenen haben, bietet sich ein Top-Down-Vorgehen an: vom Allgemeinen zum Besonderen. So bieten Sie einen guten Überblick und erleichtern dem Leser die Orientierung.

Eine andere Möglichkeit der Strukturierung ist ein roter Faden, bei dem Sie die Informationen in eine logische Reihenfolge bringen. Fragen Sie sich dabei, was man zuerst wissen muss, was danach usw., damit man Ihren Fachtext verstehen kann.

• Benutzen Sie Listen und Aufzählungen, wenn Sie viele Einzelinformationen nacheinander übermitteln wollen. Das erhöht die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit ganz enorm.

• Bauen Sie zur Strukturierung möglichst plakative Beispiele und Visualisierungen ein. Auch passende Grafiken und Tabellen geben Ihrem Text Struktur und halten das Interesse des Lesers aufrecht.

• Fassen Sie im Schlussteil noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammen und geben Sie einen Ausblick oder – je nach Thema – den anwendungsbezogenen Nutzen für den Leser deutlich an. Es kann auch angebracht sein, den Fachartikel mit einer Tippbox abzuschließen, sollte dies zum Thema passen.

Wenn Sie die Struktur erarbeitet und Ihren Artikel geschrieben haben, sollten Sie ihn von einer fachfremden Person lesen lassen. Durch deren Feedback stellen Sie sicher, dass Sie nicht in die Expertenfalle getappt sind und sich Ihr Artikel auch für Laien wirklich flüssig und verständlich liest.

Texter briefen – so bekommen Sie wirklich die Texte, die Sie brauchen

Das Internet ist texthungrig wie noch nie, täglich werden Millionen Worte eingestellt, die die Nutzer auf die Seiten locken sollen. Sehr viele dieser Texte werden dabei von professionellen Textern oder auch Amateuren geschrieben, die sich ein wenig Geld dazu verdienen wollen. Egal, ob Sie einen Texter direkt buchen oder Ihren Auftrag an eine der vielen Texterbörsen geben, wenn Sie das bekommen möchten, was Sie wirklich brauchen, ist ein gutes Briefing unerlässlich.

Elemente eines guten Briefings für Texter

• Geben Sie genau an, was für eine Art Text Sie möchten.

Ein Fachartikel ist etwas anderes als ein Werbetext, der den Leser für etwas begeistern soll. Sagen Sie also in Ihrem Briefing genau, was beim Leser erreicht werden soll. Soll der Text informieren, motivieren, amüsieren oder zur Handlung auffordern?

• Definieren Sie die gewünschte Struktur des Textes.

Das Lesen von Texten am Bildschirm empfinden viele Menschen als anstrengend. Zudem ist die Aufmerksamkeitsspanne der Internetnutzer oft recht kurz, weswegen sie bei zu langen Textpassagen am Stück schnell scrollen oder die Seite ganz verlassen. Geben Sie in Ihrem Briefing also an, wie der Text strukturiert werden soll, wie viele Zwischenüberschriften gewünscht sind, wie lang einzelne Absätze sein sollten.

• Sagen Sie, in welchem Stil der Text verfasst werden soll.

Dazu gehört, dass Sie dem Texter mitteilen, ob Sie eine direkte Ansprache des Lesers wünschen und ob er dabei mit „Sie“ oder „Du“ angesprochen werden soll, oder ob Sie ein indirektes „man“ vorziehen. Soll der Stil eher förmlich oder flapsig sein, witzig oder sarkastisch, neutral oder eindeutig werbend? Ein Fachartikel für eine anspruchsvolle Zielgruppe wird anders klingen als ein Artikel in einem Forum für Jugendliche.

• Geben Sie die Keywords und die Keyworddichte vor.

Viele Auftraggeber glauben, es reiche aus, wenn sie das Hauptkeyword vorgeben und den Texter ansonsten nur auffordern, weitere passende Keywords mit einzuarbeiten. Da der Texter aber oft zu wenig über die Zusammenhänge und den Zweck des Textes weiß und zudem Assoziationen sehr unterschiedlich funktionieren, passiert es bei so einer Angabe oft, dass irrelevante Keywords eingebaut werden. Geben Sie sie also sicherheitshalber selber vor, wenn Sie einen wirklich guten und passgenauen Text bekommen möchten.

• Geben Sie die Textlänge an.

Am besten bewährt hat es sich, wenn Sie dabei einen gewissen Spielraum lassen. Eine punktgenaue Landung bei der Wortanzahl ist manchmal nicht sinnvoll zu erreichen, die Qualität des Textes kann dann darunter leiden. Ein Spielraum von 50 bis 100 Worten lässt dem Texter hingegen genügend Freiheit.

Wie man gute SEO-Texte schreibt

Viele Texter und Blogger fühlen sich beim Schreiben hin und her gerissen zwischen der Optimierung für die Suchmaschinen und der guten Lesbarkeit für die Besucher der Seite. In der Tat ist ein Text, in dem jedes dritte Wort ein Keyword in einer grammatikalisch falschen Beugung vorkommt, kein echtes Lesevergnügen. Und dann hat ein Text, der zwar den Suchmaschinen gefällt, aber den Lesern nicht, seinen Zweck voll verfehlt, denn der Leser wird nicht wieder kommen.

Das muss aber nicht sein. Einem guten Texter gelingt der Spagat zwischen Mensch und Maschine, so dass der SEO-Text einerseits gefunden wird, und sich andererseits gut liest.

So schreiben Sie Texte für Leser und Maschinen

  • 1. Schreiben Sie in Ihrem ganz normalen Stil.
    Dieser kann je nach Art der Website unterschiedlich sein – eher lässig, eher formell, eher unterhaltsam. Ihr Stil soll jedoch den Haupteindruck auf den Leser machen, nicht die verwendeten Keywords.
  • 2. Schreiben Sie Artikel oder Posts, die mindestens 250 bis 300 Worte lang sind.
    Der Leser hat womöglich schon lange nach diesen Informationen gesucht und wäre sehr frustriert, wenn er nun mit einem kurzen Textlein aus Schlagworten abgespeist würde.
  • 3. Gliedern Sie Ihre Texte in mehrere Abschnitte und verwenden Sie Zwischenüberschriften.
    Gerade im Internet macht sich kaum ein Besucher einer Seite die Mühe, ellenlange Texte ohne Absätze oder Zwischenüberschriften zu lesen. Die meisten überfliegen nur die Zwischenüberschriften und lesen erst dann genauer weiter, wenn sie einen für sich interessanten Punkt gefunden haben.
  • 4. Verwenden Sie je Artikel oder Blogpost nicht mehr als zwei bis drei Keywords. Wenn Sie noch mehr Keywords in Ihren Artikel pfropfen wollen, erhalten Sie nur unleserlichen Blindtext, der keinen Leser interessiert.
  • 5. Platzieren Sie Ihre Keywords in den Überschriften.
    Es ist sowohl für Leser als auch für Suchmaschinen interessant, wenn die Keywords, nach denen gesucht wird, in den Überschriften zu finden sind. Dem menschlichen Leser erleichtert das enorm die Orientierung in Ihrem Text. Aber beachten Sie bitte: Sie sollten die Keywords nur dann in den Überschriften verwenden, wenn diese dann immer noch knackig und interessant sind – sonst lieber weglassen. Hier geht der Leser vor!
  • 6. Verwenden Sie Ihre Keywords am Anfang, am Ende und in jedem Absatz ein Mal.
    So erreichen Sie eine gute Keyworddichte, bei der sich der Text trotzdem noch flüssig liest.
  • 7. Markieren Sie die Keywords an geeigneter Stelle fett, kursiv oder unterstrichen.
    Das zeigt sowohl dem Leser als auch den Suchmaschinen, dass es an der Stelle um eine wichtige Aussage geht. Aber Achtung – weniger ist mehr! Bitte nur dort markieren, wo es auch wirklich sinnvoll ist.
  • Die „Über mich“ – Seite – wichtig und oft tödlich falsch

    Wenn Leser im Internet über Ihre Webseite oder Ihren Blog stolpern, überfliegen sie zuerst vielleicht einmal die aktuelle Seite, die sie hergeführt hat. Ehe sie aber weiter lesen und wertvolle Zeit investieren, wollen die meisten Leser mehr wissen. Sie wollen wissen, wer Sie sind und warum es sich lohnen könnte, weiter auf Ihrer Seit zu bleiben oder gar Ihren Newsletter zu abonnieren oder Ihnen ein Produkt abzukaufen.

    Und deshalb klicken sie auf die „Über mich“ – Seite. Und bei sehr vielen Websites halten sie sich dort nur ein paar Sekunden auf und surfen hinfort in das weite Internetuniversum, da sie nach einem kurzen Blick fest gestellt haben, dass sie dieser Typ nicht interessiert.

    Der tödliche Irrtum

    Was lief falsch? Denken Sie einmal an die vielen „Über mich“ – Seiten, die Sie schon mit gähnender Langeweile überflogen haben (wenn Sie sehr tapfer waren). Endlose Daten und Zeiten, wann der Websitebetreiber was mit wem gemacht hat, eine Auflistung all seiner tollen Leistungen und Preise, die er womöglich gewonnen hat, eine selbstgefällige Selbstbeweihräucherung.

    Die meisten „Über mich“ – Seiten sind eine einzige Orgie der Selbstdarstellung. Ihre Leser wollen aber nicht wissen, wie genial dieser Typ ist. Sie wollen schlicht und ergreifend wissen, wie dieser Typ ihnen helfen kann und wieso er glaubt, dazu qualifiziert zu sein.
    In einfachen Worten: Die „Über mich“ – Seite ist sozusagen die Salespage Ihrer Website. Hier können Sie den Leser überzeugen, dass Sie ihm etwas zu bieten haben, und dass Sie der richtige Experte dafür sind.

    Den Nutzen für sich selbst möchten Ihre Leser erkennen – und zwar sofort, nicht erst nach einem zeitaufwändigen Studium ellenlanger Texte. Und auf einen Blick. Sie möchten aus ihrer Internetlethargie mit einem Knaller aufgeweckt werden, der ihnen das Gefühl gibt, endlich das Richtige gefunden zu haben.

    6 wichtige Regeln für eine zündende „Über mich“ – Seite

  • 1. Platzieren Sie Ihre „Über mich“ – Seite an prominenter Stelle und nennen Sie sie auch so.
    Diese Seite sollte sofort und einfach zu finden sein. Der moderne und schnell gelangweilte Internetsurfer hat keine Zeit und keine Lust, ewig auf Ihrer Seite herum zu suchen, bis er die entsprechenden Informationen gefunden hat. Am besten ist es, wenn man sie oben in der Navigationsleiste von jeder Stelle aus aufrufen kann.
  • 2. Zeigen Sie sofort auf, was Sie Wertvolles zu bieten haben.
    In Ihrem ersten Satz auf Ihrer „Über mich“ – Seite sollte stehen, was Sie zu bieten haben.
    „Ich biete meinen Lesern dies und das Tolle / Nützliche…“ oder „Bei mir erhalten Sie regelmäßig hilfreiche Informationen / Tipps zu….“.
    Diese Aussagen sollten eine Antwort auf die Suchanfrage sein, über die der Besucher Sie gefunden hat. Wenn er nach Tipps für einen besseren Golfschwung gesucht hat und Sie über Golfen bloggen, dann sollten Sie in Ihrer „Über mich“ – Seite zum Beispiel angeben, dass Sie täglich einen neuen Golftipp kostenlos einstellen oder Ähnliches.
  • 3. Listen Sie auf, was man sonst noch Tolles bei Ihnen bekommen kann.
    Skizzieren Sie kurz – am besten in Form einer Auflistung – was Sie sonst noch zu bieten haben: Tutorials, Podcasts, kostenlose Ebooks, neueste Informationen usw. Nennen Sie dabei aber immer den Mehrwert, den der Leser davon hat. Zum Beispiel:
    „In den Podcasts lernen Sie die richtige Haltung beim Putten, die Sie während des Anhörens sofort ausprobieren können.“
    Hier steht der Nutzen für den Leser ganz klar im Vordergrund.
  • 4. Verdeutlichen Sie Ihre Glaubwürdigkeit.
    Sehr gut kann man die eigene Glaubwürdigkeit in einer kleinen Geschichte über sich darstellen. Bei unserem Golfblog-Beispiel könnte das so aussehen:
    „Als ich mit dem Golfen begann, war ich sehr schlecht. Jahrelang durchlitt ich…. bis ich dann endlich…XY fand und begann… jetzt bin ich supergut und gewinne viele Turniere… damit Sie nicht auch so lange leiden müssen, zeige ich Ihnen in meinem Blog….“
    Durch diese Entwicklungsgeschichte – bitte knackig, spannend und emotional geschrieben – beweisen Sie, dass Sie ganz genau wissen, wovon Sie reden.
    Sie können Ihre Glaubwürdigkeit auch noch durch Rezensionen oder Zitate anerkannter Experten Ihrer Nische untermauern, sofern vorhanden.
  • 5. Stellen Sie ein Foto von sich ein.
    Sie können Besucher viel eher für sich und Ihre Seite interessieren, wenn diese sich ein Bild von sich machen können. Viele Untersuchungen haben aufgezeigt, dass Seiten oder Profile mit Bild viel häufiger angeklickt oder wieder besucht werden als Seiten ohne Foto.
  • 6. Zu guter Letzt: Call to action
    Am Ende Ihrer zündenden „Über mich“ – Seite solle eine Call to action – Aufforderung stehen. Eintrag in den Newsletter, Download eines kostenlosen Ebooks, Anhören eines Podcasts – was auch immer zu Ihrer Seite passt und möglichst die Emailadresse Ihres Besuchers hervorlockt. Bieten Sie aber wirklich etwas Nützliches an, sonst hat sich Ihr neuer Abonnent in Windeseile wieder ausgetragen!
  • Kundenorientiert schreiben

    Wenn Sie einen potenziellen Kunden für sich, Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung begeistern wollen, sollten Sie darauf achten, wie Sie sich darstellen und wie genau Sie den Kunden ansprechen. Nach wie vor werden dabei erschreckend häufig einige grundlegende Fehler gemacht, die dem Geschäftserfolg im Wege stehen.

    Wichtige Aspekte beim kundenorientierten Schreiben

  • Schreiben Sie Ihren Brief oder Ihren Flyer so, dass Sie ihn selber gerne lesen würden, wenn Sie ihn von jemand anderem bekommen hätten. Kurz: Versetzen Sie sich in Ihren Kunden hinein und fragen Sie sich, was er gerne lesen würde, nicht, was Sie ihm gerne mitteilen wollen. Viele Kundenanschreiben lesen sich wie die Selbstdarstellung von Narzissten.
  • Wecken Sie Emotionen. Es ist schon lange nur mehr ein Mythos, dass Entscheidungen rein rational getroffen werden. Die Emotionen haben einen sehr hohen Anteil daran und können die Ratio sogar recht leicht aushebeln. Sprechen Sie also die Gefühle Ihres Adressaten an, wecken Sie positive Emotionen Ihnen gegenüber. Dazu eignen sich lebendig erzählte Geschichten von anderen Kunden in der gleichen Situation sehr gut, die mit Ihrer Hilfe ihr Problem haben lösen können.
  • Sprechen Sie nicht von Ihren tollen Leistungen, sondern davon, wie der potenzielle Kunde damit sein Geschäft verbessern, Zeit sparen oder sonst etwas positives damit erreichen kann. Liefern Sie überzeugende Antworten auf die Frage „Was bringt mir das?“, die jeder Mensch vor einer Kaufentscheidung im Kopf hat.
  • Sprachliche Aspekte

  • Schreiben Sie in der Sie-Ansprache, verwenden Sie möglichst wenig „ich“ oder „wir“. Also: statt „Wir liefern Ihnen“ besser „Sie erhalten von uns“.
  • Benutzen Sie das Aktiv, vermeiden Sie Passivformulierungen.
    Verzichten Sie auf überzogenen Fachjargon, den lesen selbst Insider nicht so gerne.
  • Bringen Sie Ihre Aussagen ganz klar und verständlich auf den Punkt, so dass kein Raum für Missverständnisse oder Fragen bleibt.
    Verwenden Sie eher kurze Sätze, Arbeiten Sie wenn möglich mit übersichtlichen Listen und Aufzählungen.
  • Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion. Es wirkt sehr unprofessionell und lieblos, wenn die Texte auf Ihrer Website, in Ihrem Flyer oder in Ihren Briefen vor Fehlern nur so strotzen. Wenn Sie dabei schon so nachlässig sind, wird es mit Ihrer Arbeit auch nicht besser bestellt sein – so die häufige Assoziation.
  • Gekonnt verhandeln

    Verhandlungen bestimmen unseren Alltag, seit es auch in Deutschland üblich geworden ist, nicht nur auf dem Flohmarkt, sondern auch in Geschäften um den Preis zu feilschen. Und im Geschäftsleben ist die Beherrschung der Verhandlungskunst unabdingbar, will man auf Dauer erfolgreich sein.

    Verhandeln nach dem erprobten Harvard-Konzept

    An der Harvard-Universität haben sich schon vor etlichen Jahren Roger Fisher und William Ury intensiv Gedanken dazu gemacht, was eigentlich erfolgreiche Verhandlungsführer ausmacht, und worin sie sich von nur mäßig erfolgreichen unterscheiden. Statt jetzt eine weitere Theorie aufzustellen, wählten sie den Weg der Praxis und analysierten die Verhandlungen überragender Könner auf diesem Gebiet. Aus dieser Analyse heraus entwickelten sie das Harvard-Konzept zum Verhandeln, welches ein paar wichtige Erfolgsprinzipien aufzeigt.

    Prinzipien des Harvard-Konzeptes

    1. Prinzip: Unterscheidung zwischen Verhandlungsgegenstand und Beziehung

    Eine Vermischung von Sach- und Beziehungsproblemen schadet der Beziehung und behindert die Sachdiskussion. Eine erfolgreiche Bearbeitung von Sachproblemen setzt aber eine störungsfreie Beziehung voraus.

    Empfehlungen: Vor der eigentlichen Verhandlung Beziehungsprobleme erkennen und klären, nie beides miteinander vermischen. Auf wechselseitiges Vertrauen, Akzeptanz und gute Kommunikation bauen.

    2. Prinzip: Konzentration auf Interessen, nicht auf Positionen

    Eine Position ist die Erklärung einer Verhandlungspartei, was diese unter welchen Bedingungen tun oder unterlassen wird. Sie drückt somit eine bereits getroffene Entscheidung aus. Bei gegensätzlichen Positionen ist eine Lösung nicht erreichbar. In diesem Fall ist es sinnvoll, eine Ebene höher zu gehen; denn jeder Verhandlungspartner vertritt mit seiner Position ein bestimmtes Interesse.

    Unter einem Interesse versteht man das, was für den Verhandlungspartner wichtig ist, was er sich wünscht oder was er zu vermeiden trachtet. Auf der Ebene der Interessen lässt sich leichter miteinander sprechen. Der Weg ist dabei, das gemeinsame Interesse der Partner zu ermitteln und daraus eine für beide akzeptable Lösung abzuleiten.

    Beispiel: Wenn jemand auf der Position besteht, sein MP3-Player brauche unbedingt das Feature Dolbysurround-kristallklar XYZ, ist das Interesse dahinter einfach, eine gute Musikqualität zu bekommen. Wenn das auch anders ohne dieses Feature geht, ist er ebenso zufrieden.

    Empfehlungen: die eigenen Interessen offen darlegen, ohne Position zu beziehen. Positionen der anderen Seite auf die dahinterliegenden Interessen hinterfragen und diese auch anerkennen. Vorschläge entwickeln, die den Interessen beider Parteien gerecht werden.

    3. Prinzip: möglichst viele Optionen entwickeln, erst später bewerten und entscheiden.

    Die Suche nach Vorstellungen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind, ist in erster Linie ein kreativer Prozess. Wesentlich ist dabei, nach Lösungen zu suchen, von denen alle Seiten profitieren. Der Aufwand für die Suche nach Alternativen, Varianten und deren Optimierung lohnt sich hier stets, weil sich das Ergebnis dadurch verbessert.

    Empfehlungen: sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben, sondern nach weiteren Möglichkeiten, Modellen, Varianten suchen. Nach Lösungsmöglichkeiten und Optionen suchen, die speziell auch den Interessen der anderen Partei gerecht werden. Stellungnahmen im Sinne der Zustimmung oder Ablehnung so lange aufschieben, bis das Kreativitätspotenzial aller beteiligten Personen voll ausgeschöpft ist.

    4. Interessenskonflikte durch Hinzuziehen objektiver Kriterien lösen

    Konflikte können entstehen aus gegenläufigen, einander widersprechenden Interessen der Verhandlungsparteien. Erfolgt die Beilegung eines Interessenkonfliktes nach dem Gesetz des Stärkeren („Willkür“), gibt es Sieger und Verlierer. Dies wird sich negativ auf die Beziehung auswirken. Das Ziel ist es, dass beide Seiten nach der Verhandlung Gewinner sind.

    Empfehlungen: objektive Kriterien wie bei Autos die Schwacke-Liste, den Mietspiegel, branchenübliche Preise suchen oder auch einen neutralen Gutachter hinzuziehen, dem beide Parteien vertrauen. Keinem Druck nachgeben, nur Prinzipien beugen.

    5. Prinzip: Entscheidung erst nach dem Vergleich mit der Besten Alternative (BA)

    Eine Übereinkunft ist nur dann ein Erfolg, wenn sie besser ist als die Beste Alternative zum Scheitern der Verhandlungen.

    Beste Alternative: Die Beste Alternative ist die vielversprechendste Möglichkeit an Handlungsoptionen, die Sie haben, wenn Sie sich in der Verhandlung nicht zufriedenstellend einigen können. Es geht also um eine echte Alternative zum Verhandlungsergebnis, nicht nur um Variationen von Verhandlungsangeboten. Eine gut ausgearbeitete BA wirkt weder für noch gegen den Verhandlungspartner, macht aber unabhängiger gegenüber möglichen Druckmitteln „mächtiger“ Verhandlungspartner.

    Empfehlungen: Suchen Sie nach guten Alternativen zur bestmöglichen Verhandlungsübereinkunft. Stimmen Sie nur dann einer Lösung zu, wenn diese besser ist als die beste Alternative.

    Wenn Sie sich an diese Prinzipien halten, wird es Ihnen nie wieder passieren, dass Sie im Eifer des Gefechtes einer schlechten Lösung zustimmen, sich unfairem Druck beugen oder sich übervorteilt fühlen. Das eingebaute Win-Win-Prinzip sorgt für Zufriedenheit auf beiden Seiten.

    Pressemitteilungen schreiben

    Eine professionell geschriebene Pressemitteilung ist ein gute Chance, seinen oder den Namen einer Firma oder Marke in die Öffentlichkeit zu bringen und ihn bekannt zu machen. Allerdings ist diese Idee nicht neu, und die Konkurrenz ist daher groß. Will man sie aus dem Feld schlagen, sollte man beim Verfassen einer Pressemitteilung die wichtigsten Punkte unbedingt beachten.

    Die Wahl des richtigen Inhaltes

    Niemanden, schon gar nicht einen Journalisten, interessiert es, ob Sie in Ihrem Unternehmen im dritten Stock gerade neuen Teppichboden haben verlegen lassen, oder dass der Herr aus der Buchhaltung sein zehnjähriges Arbeitsjubiläum feiert. Eine Pressemitteilung ist nichts anderes als eine von vielen Nachrichten, und um beachtet zu werden, sollte sie einen echten Nachrichtenwert haben.

    • Um interessant zu sein und beachtet zu werden, muss der Inhalt einer Pressemitteleilung immer sehr aktuell sein. Die Redakteure sind nicht an Ereignissen interessiert, die sich schon vor längerer Zeit zugetragen haben, sondern möglichst an solchen, die erst noch bevorstehen.
    • Die Pressemitteilung sollte echten Nachrichtenwert haben und etwas von allgemeinem Interesse aufgreifen, das bisher noch nicht bekannt war. Allgemeines Interesse ist dabei das Schlüsselwort; das Thema muss in irgendeiner Weise für Redakteure und Leser interessant sein. Das kann zum einen bedeuten, dass eine prominente Person involviert ist (die Bundeskanzlerin besucht das Stammhaus der Firma XY), oder dass sie sich auf ein gerade aktuelles Thema aus Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft bezieht. So oder so sollte der Inhalt einen engen Bezug zur angestrebten Leserschaft haben.

    Aufbau und Form einer Pressemitteilung

    Journalisten und Presseportale sind an einen ganz bestimmten Aufbau einer Pressemitteilung gewöhnt, der es ihnen erlaubt, sie so einfach und bequem wie möglich zu verwenden. Es ist sehr angeraten, sich an diesen Aufbau zu halten, um die Chancen einer Veröffentlichung zu erhöhen.

    • Eine zugkräftige, aber sachliche Überschrift soll sofort die Aufmerksamkeit des flüchtigen Lesers fesseln und ihn zum Weiterlesen animieren. Eine Pressemitteilung ist eine Nachricht und kein Medium für aggressive Werbung, daher die Beschränkung auf Fakten in neutralem Ton.
    • Vor dem ersten Satz nennt man Ort und Datum der Pressemitteilung, damit ihre Aktualität und der lokale Bezug sofort klar sind. Es werden also schon zwei der wichtigen W-Fragen – Wer, was, wo, wann, wie und warum – beantwortet. Im ersten Satz sollte dann schon klar werden, worum es hauptsächlich geht – das Wer und das Was sollten erklärt werden.
    • Der erste Absatz sollte alle wichtigen Fakten nennen – wenn Redakteure kürzen müssen, ist es für sie am einfachsten, von hinten nach vorne zu kürzen. Wenn im ersten Absatz schon alles Wesentliche steht, ist das für den Journalisten am einfachsten.
    • Die nächsten ein oder zwei Absätze – möglichst mit Zwischenüberschriften – liefern Hintergrundinformationen, Details, Zitate oder Quellen. Sie erläutern den die eigentliche Nachricht bezüglich des Wie und Warum und stellen sie ausführlicher dar.

    Im Abspann wird das Unternehmen oder die Person, über die berichtet wurde, noch einmal kurz dargestellt sowie der Ansprechpartner für Nachfragen seitens der Presse genannt. Die Länge der Pressemitteilung sollte um die 300 Worte nicht überschreiten, tiefergehende Informationen kann man zusätzlich anbieten.